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Planungssicherheit beim Abwasser

Abwasserentsorgungskonzept wird umgesetzt

Lange Zeit hat die Staatsregierung den Ausbau der Abwasserbeseitigung auch in ländlich strukturierten Bereichen vorangetrieben und entsprechend gefördert. Nachdem das Verhältnis von Kosten - die letztendlich die Anschließer und alle Abwassergebührenzahler zu zahlen haben - und Reinigungsnutzen immer mehr auseinandergelaufen ist, ist man davon abgekommen. Die Gemeinden waren daraufhin gefordert, festzulegen, welche Bereich letztendlich noch wirtschaftlich an die zentrale Abwasserbeseitigung angeschlossen werden sollen. Damit bestehe für alle Gemeindebürger weitestgehende Planungssicherheit, ob sie in eine eigene Abwasserreinigung investieren müssen, oder an die zentrale Kanalisation angeschlossen werden.

In Schwindegg wurde das Planungsbüro Sehlhoff, Vilsbiburg beauftragt, Kanaltrassen und Kosten zu ermitteln. Dabei stellte sich heraus, dass ausserhalb Schwindeggs nur noch die Ortsteile Kothingdorfen, Schiederberg und Schwindach wirtschaftlich angeschlossen werden können. Der Gemeinderat hat dieses Abwasserkonzept im Jahr 2006 beschlossen. Für die Anwesen, die nicht mehr angeschlossen werden, wurde damit der Zugang zu Fördermitteln für Kleinkläranlagen ermöglicht.
Die Kanalisation von Kothingdorfen wurde im Jahr 2007, von Schiederberg im Jahr 2008 abgeschlossen; nachdem sich in einer Abstimmung auch die Mehrheit der Schwindacher Bürger für den Anschluss an die Kanalisation ausgesprochen  haben, wurde auch hier die Detailplanung in Auftrag gegeben. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Kanalisation auch in Schwindach in Betrieb.
Die Umsetzung des Abwasserkonzeptes ist nun für die Ortsteile der Gemeinde Schwindegg abgeschlossen. Im Zuge der Baumaßnahmen Schwindach konnten auch noch zwei weitere Anwesen auf eigenen Antrag hin angeschlossen werden.


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